In 5 Schritten zum eigenen Bestellsystem: So startest du ohne Vorkenntnisse
Eigenes Bestellsystem erstellen in 5 einfachen Schritten. Von der Speisekarte bis zur ersten Bestellung — ein praktischer Leitfaden für Gastronomen.
Ein eigenes Bestellsystem für dein Restaurant einzurichten klingt nach einem großen Projekt. In Wirklichkeit dauert es mit der richtigen Software wenige Stunden — ohne Programmierkenntnisse, ohne technisches Vorwissen. In diesem Leitfaden zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dein eigenes Bestellsystem einrichtest und die ersten Bestellungen entgegennimmst.
Warum ein eigenes Bestellsystem?
Bevor wir in die Praxis einsteigen, kurz die wichtigsten Gründe für ein eigenes System:
- Keine Provisionen: Statt 13-30 % an Lieferando zu zahlen, zahlst du eine feste monatliche Gebühr
- Volle Kontrolle: Über Preise, Aktionen, Kundendaten und Branding
- Kundenbindung: Direkter Kontakt zu deinen Bestellern
- Unabhängigkeit: Keine Abhängigkeit von Plattform-Algorithmen
Die Kosteneinsparung allein ist für die meisten Restaurants Grund genug. Bei 10.000 Euro Monatsumsatz über Lieferando sparst du mit einem eigenen System über 32.000 Euro pro Jahr.
Schritt 1: Speisekarte anlegen
Die Speisekarte ist das Herzstück deines Bestellsystems. Bei GastroSystem kannst du deine digitale Speisekarte direkt im Dashboard anlegen:
Kategorien erstellen: Gliedere deine Speisekarte in logische Kategorien wie Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke. Tipp: Nutze die Reihenfolge, die deine Kunden von deiner gedruckten Karte kennen.
Produkte anlegen: Für jedes Gericht gibst du Name, Beschreibung, Preis und optional ein Foto ein. Gute Fotos steigern die Conversion-Rate nachweislich.
Extras und Varianten: Zusatzoptionen wie „Extra Käse” (+1,50 €) oder Größenvarianten (klein/mittel/groß) lassen sich als Optionsgruppen konfigurieren.
Allergene und Zusatzstoffe: Die gesetzlich vorgeschriebene Allergenkennzeichnung wird automatisch auf der Bestellseite angezeigt.
Zeitplan: Frühstücksangebote nur bis 11 Uhr? Mittagstisch nur werktags? Produkte und Kategorien können zeitgesteuert ein- und ausgeblendet werden.
Schritt 2: Lieferzonen und Zeiten konfigurieren
Als Nächstes legst du fest, wohin du lieferst und wann:
Lieferzonen definieren: Zeichne auf der Karte die Gebiete ein, in die du lieferst. Für jede Zone kannst du einen eigenen Mindestbestellwert und Liefergebühren festlegen.
Öffnungszeiten: Lege deine Bestell-Öffnungszeiten fest — diese können von deinen Laden-Öffnungszeiten abweichen. Montags geschlossen? Dienstags nur Abholung? Alles konfigurierbar.
Lieferzeiten: Definiere die voraussichtliche Lieferzeit und lass sie vom System automatisch anpassen, wenn viele Bestellungen gleichzeitig eingehen.
Vorbestellungen: Optional können Kunden auch für die nächsten Tage vorbestellen — praktisch für Catering oder Bürobestellungen.
Schritt 3: Zahlungsmethoden einrichten
Flexible Zahlungsmöglichkeiten sind entscheidend für die Conversion. GastroSystem unterstützt die gängigsten Zahlungsmethoden:
- Online-Zahlung: PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung
- Barzahlung: Bei Lieferung oder Abholung
- EC-Karte: Bei Lieferung (Fahrer mit mobilem Terminal)
Die Einrichtung der Online-Zahlungen dauert wenige Minuten. Du verbindest dein PayPal-Geschäftskonto oder richtest einen Zahlungsanbieter ein. Das Geld landet direkt auf deinem Konto — ohne Umweg über eine Plattform.
Schritt 4: Design und Branding anpassen
Dein Bestellsystem soll sich anfühlen wie dein Restaurant — nicht wie eine austauschbare Plattform:
Logo und Farben: Lade dein Logo hoch und wähle die Farben, die zu deinem Restaurant passen.
Eigene Domain: Verbinde eine eigene Domain wie bestellen.mein-restaurant.de mit deinem Bestellsystem.
Fotos: Hochwertige Fotos deiner Gerichte machen den Unterschied. Tipp: Smartphone-Fotos bei Tageslicht reichen für den Anfang völlig aus.
Texte: Begrüßungstext, Hinweise zu Allergenen, Informationen zur Lieferung — alles individuell anpassbar.
Schritt 5: Bestelleingang und Küche verbinden
Der letzte Schritt: Wie kommen die Bestellungen in die Küche?
GastroSystem-App: Die GastroSystem-App auf einem Tablet zeigt neue Bestellungen in Echtzeit. Mit einem Tipp bestätigst du die Bestellung und setzt die voraussichtliche Lieferzeit.
Bondrucker: Verbinde einen Epson-Thermodrucker, damit Bestellungen automatisch als Bon gedruckt werden — genau wie bei Lieferando, nur ohne die Provision.
Kassensystem-Integration: GastroSystem funktioniert auch als vollwertiges Kassensystem. Online-Bestellungen und Vor-Ort-Bestellungen laufen im selben System zusammen.
Statusupdates: Kunden werden automatisch per Push-Benachrichtigung über den Fortschritt ihrer Bestellung informiert.
Kunden auf dein Bestellsystem aufmerksam machen
Das System steht — jetzt müssen die Kunden davon erfahren:
QR-Codes: Drucke QR-Codes für Flyer, Speisekarten und Aufsteller. Kunden scannen den Code und landen direkt bei deiner Bestellseite.
Social Media: Teile den Link zu deinem Bestellsystem auf Instagram, Facebook und Google.
Google-Unternehmensprofil: Füge den Bestelllink als „Bestellen”-Button in deinem Google-Profil hinzu.
Bestandskunden: Informiere deine bisherigen Lieferando-Kunden über den neuen Bestellweg — zum Beispiel mit einem Flyer bei der nächsten Lieferung.
Rabattaktion: Biete einen Erstbesteller-Rabatt an, um den Wechsel attraktiv zu machen.
Häufige Fragen zum Einstieg
Brauche ich technische Vorkenntnisse? Nein. GastroSystem ist so gestaltet, dass du alles selbst einrichten kannst — ohne Programmierkenntnisse.
Wie lange dauert die Einrichtung? Die meisten Restaurants sind in 2-4 Stunden online. Speisekarte importieren, Lieferzonen setzen, Zahlungen einrichten — fertig.
Kann ich Lieferando parallel weiterbetreiben? Ja. Viele Restaurants betreiben zunächst beide Kanäle parallel und verlagern die Bestellungen schrittweise auf das eigene System.
Was kostet GastroSystem? 299 Euro netto pro Monat, ohne Provisionen. Alle Funktionen sind im Preis enthalten. Mehr Infos auf der Preisseite.
Fazit: Der Einstieg ist einfacher als gedacht
Ein eigenes Bestellsystem einzurichten ist kein IT-Projekt. Mit GastroSystem brauchst du keine Entwickler, keine Agentur und keine monatelange Planung. In wenigen Stunden hast du ein professionelles Bestellsystem, das deinen Kunden ein nahtloses Bestellerlebnis bietet — und dir Tausende Euro an Provisionen spart.
Starte jetzt mit einer kostenlosen Demo und überzeuge dich selbst.